Mangelndes Selbstwertgefühl und Entstehung von Depressionen

Mangelndes Selbstwertgefühl und Entstehung von Depressionen

Ein mangelndes Selbstwertgefühl kann die Entstehung von Depressionen begünstigen.

Eine Reihe von Fachleuten geht davon aus, dass ein mangelndes Selbstwertgefühl die Entstehung von Depressionen begünstigen kann. Dieses Ergebnis beruht auf zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen in psychologischen Praxen und Kliniken.

Das gestörte Selbstwertgefühl eines Menschen führt oft dazu, dass dieser sich mehr und mehr aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzieht.

Auch kommt es vor, dass Beziehungen von den Betroffenen abgebrochen werden. Sie beenden ihre Partnerschaft zum Beispiel aus dem Grund, weil sie etwa das Gefühl haben wertlos zu sein und der Überzeugung sind ihrem Partner nicht genügen zu können. Oder sie belasten ihren Partner mit ihrer negativen Einstellung so lange, bis dieser schließlich selbst die Partnerschaft beendet. Dieser Vorfall bestätigt dann erneut ihre innere Einstellung, einfach nicht gut genug für andere Menschen zu sein.

Mangelndes Selbstwertgefühl wirkt negativ auf das Gemüt

Mittlerweile liegen hinreichende Informationen vor, die andeuten, dass die Verbreitung depressiver Erkrankungen unter Jugendlichen heutzutage auf ein mangelndes Selbstwertgefühl basiert.

Deshalb spielt auch das Thema Selbstwertgefühl an Schulen eine große Rolle, insbesondere dort, wo die äußeren Lebensverhältnisse der Kinder alles andere als einem stabilen Selbstwertgefühl förderlich sind.

Hierbei sollte das Ziel darin bestehen, den Schülern zu vermitteln, sich selbst genauer zu beobachten und ihr Selbstbewusstsein zu schärfen. Gerade Heranwachsende neigen häufig dazu, sich selbst danach einzuschätzen, wie andere sie wahrnehmen oder genauer gesagt, wie sie selbst meinen, von anderen wahrgenommen zu werden.

Allerdings können Erwachsene genauso von einem geringen Selbstwertgefühl und daraus hervorgehender Schwermut betroffen sein. Oft liegen die Wurzeln der sich wiederholenden depressiven Phasen in der Vergangenheit und gehen bis in die Zeit der Pubertät zurück.

Studien an Gruppen von Erwachsenen mit Depressionen haben gezeigt, dass sie sich vor allem dann am Minderwertigsten fühlen und besonders negativ gestimmt sind, wenn eine depressive Episode ihren entscheidenden Zenit erreicht.

Wegen der Wechselbeziehung zwischen Depressionen und gestörtem Selbstwertgefühl gehen immer mehr Ärzte dazu über den Behandlungsschwerpunkt auf therapeutische Maßnahmen, anstatt auf medikamentöse Behandlung zu legen. Durch eine therapeutische Behandlung, wie beispielsweise einer Verhaltenstherapie, ist es oftmals möglich, die Symptome zu bessern. In einigen Fällen ist aber zusätzlich eine begleitende medikamentöse Behandlung erforderlich, auch wenn mit bekannten Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder sexuellen Funktionsstörungen zu rechnen ist.

Beachte auch die hilfreichen Ratgeber-E-Books zu den Themen Selbstwertgefühl und Depressionen!

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Kommentare (1)

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  1. Ein sehr interessanter Beitrag über mangelndes Selbstwertgefühl und dessen Auswirkungen.
    Bei einem geringem Selbstbewusstsein sollte man möglichst schnell handeln und versuchen es (wieder) aufzubauen. Dies kann auch mit richtigen Übungen und einer geeigneten Methodik erreicht werden.

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