Stärkung des Selbstwertgefühls durch Selbstprogrammierung

Positive Selbstprogrammierung - negative Gedanken in positive umwandeln

Positive Selbstprogrammierung kann zur Stärkung des Selbstwertgefühls beitragen. Wer negative Gedanken in positive umwandeln möchte, sollte aber einige Regeln beachten.

Wenn man bedenkt, dass ein geringes Selbstwertgefühl in der Regel das Ergebnis von negativen Nachrichten ist, die von unserem Unterbewusstsein aufgenommen wurden, macht es Sinn das Unterbewusstsein mit positiven Nachrichten umzuprogrammieren.

Um effektive Erfolge bei der positiven Selbstprogrammierung zu erzielen, ist es jedoch erforderlich, einige Regeln zu beachten.

1. Gegenwart:

Es ist wichtig, dass sich die Wortwahl nicht auf die Zukunft bezieht, also auf einen fiktiven Zeitpunkt, der irgendwann sein könnte. Du solltest zum Beispiel anstatt “Ich werde lernen mich zu lieben”, die Formulierung “Ich beschließe mich zu lieben” verwenden, denn diese bezieht sich auf den gegenwärtigen Zeitpunkt.

2. Glaubwürdigkeit:

Deine Gedankenmuster müssen glaubwürdig sein. Wenn du sagst “Ich bin eine wunderbare Person ich kann der Welt viel bieten”, aber du glaubst dies nicht wirklich, so werden deine Worte wirkungslos sein, da sie vom Unterbewusstsein abgelehnt werden. Wichtig ist, dass deine Aussage auch tatsächlich für dich glaubwürdig verinnerlicht werden kann.

Eine Alternative zur obigen Formulierung wäre eine Aussage die sich auf den Prozess und weniger auf das Endergebnis konzentriert, wie zum Beispiel folgende: “Ich lerne meine Einzigartigkeit wahrzunehmen, um sie mit anderen zu teilen”.

3. Der richtige Ton:

Wenn du deine Gedankenmuster rezitierst, kannst du das laut oder leise tun, aber du solltest dich stark auf den Ton konzentrieren, den du verwendest. Anstatt die Worte ohne Gefühl vor dir herzusagen, solltest du Liebe und Zärtlichkeit mit einfließen lassen. Denn unser Unterbewusstsein reagiert eher auf Gefühle als auf Worte.

Stelle dir den Unterschied der Worte “Ich liebe mich selbst”, mit einem Ton von Liebe und Mitgefühl oder mit einem von Sarkasmus geprägten Ton vor. Welcher Ton würde wohl einen größeren Einfluss auf dein Unterbewusstsein haben?

4. Wiederholung:

Sobald du einige Gedankenmuster erarbeitet hast, solltest du versuchen sie mehrmals täglich zu wiederholen. Denke daran, dein Unterbewusstsein ist ständig dabei auf alte negative Nachrichten zurückzugreifen, dem solltest du so oft wie möglich entgegenwirken. Deshalb wiederhole deine positiven Gedankenmuster regelmäßig, vor allem dann, wenn du negativ über dich selbst denkst.

5. Lass dir Zeit:

Gib deinem Unterbewusstsein Zeit. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen negative Gefühle in positive umzuwandeln. Es kann einige Wochen oder sogar Monate dauern, bevor du eine deutliche Veränderung bemerken wirst.

Wenn du dabei bleibst und dich nicht entmutigen lässt, wird schließlich eine allmähliche Änderung eintreten. Nach und nach wirst du anfangen, dich besser zu fühlen. Du wirst feststellen, dass du dich zufriedener und freier fühlst.

Dies zeigt dir, dass die Methode der Selbstprogrammierung durchaus ein wirkungsvolles Mittel ist, negative Gedankenmuster durch positive zu ersetzen.

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Kommentare (1)

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  1. Ich bestätige diese fünf Regeln. Was mich alles geprägt hat, spielt keine Rolle. Aus der Gegenwart heraus gestalte ich meine Änderungen. Im Rückblick erkenne ich meinen Weg. So habe ich mein Leben komplett neu gestaltet, ohne zu wissen, wie weit die Änderungen reichen. Im Vergleich zu 1987 ist mein Leben jetzt GROSSARTIG !!!

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