Warum Bequemlichkeit die Selbstentwicklung behindert

Die meisten von uns, ob sie es wissen oder nicht, leben innerhalb eines selbst errichteten Gefängnisses. Die Mauern und Gitter dieses Gefängnisses sind nicht sichtbar; jedoch nimmt uns dieses Gefängnis genauso die Freiheit Bequemlichkeit wie eine echte Gefängniszelle.

Das Gefängnis heißt Bequemlichkeit.

Bequemlichkeitszonen finden wir in vielfältigster Weise in verschiedenen Bereichen unseres Lebens. Sie können im Umfeld in dem wir leben, im Kreise der Menschen, mit denen wir Kontakte pflegen, oder in der Höhe unseres Geldes das wir verdienen sein.

Die primäre Kraft, die dich daran hindert, dich außerhalb der Bequem-Zone zu bewegen, ist die Angst davor, was passieren könnte, wenn du diese Zone verlässt.

Unabhängig davon, wie lächerlich oder unrealistisch diese Angst auch sein mag, wirst du sie, je nach dem Grad des Gefühls von Sicherheit, dass du empfindest, als wahr akzeptieren.

Deine Bequemlichkeitszone ist eigentlich nicht wirklich bequem, sondern in der Tat ein virtuelles Gefängnis, das dich davon abhält, dich als Mensch weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Die Gitterstäbe dieses Gefängnisses sind deine Ängste vor dem, was möglicherweise passieren könnte, wenn du dich darüber hinaus bewegst.

Der Schlüssel zur Freiheit liegt daher in der Beseitigung der zugrunde liegenden Glaubenssätze, die die Existenz der Ängste verursachen.

Denke einen Augenblick über ein Ziel oder einen Traum nach, den du gerne verwirklichen möchtest, der dir jedoch irgendwie unerreichbar erscheint.

Überprüfe dann, ob dies zu erreichen voraussetzt, dich aus deiner Bequemlichkeitszone heraus in unbekanntes Terrain zu begeben.

Es könnte ein Traumjob, eine neue Beziehung, ein eigenes Geschäft, eine Diät um abzunehmen, oder der Wunsch sein, irgendwo anders auf der Welt zu leben.

Während du diese Gedanken fasst, beginnt sich ein subtiles Gefühl von Angst und Nervosität in deinem Brust-und Magenbereich auszubreiten.

Die Ursache dafür liegt in deinem Unterbewusstsein, es tritt in Aktion, um dich von etwas abzuhalten, was dich in Gefahr bringen könnte.

Die meiste Zeit über bemerken wir gar nicht den kontinuierlichen Einfluss der Bequemlichkeit auf unser Leben, so kann es vielleicht sein das wir die Schuld für mangelnde Fortschritte beim Erreichen unserer Ziele auf Antriebslosigkeit und Zaudern unsererseits schieben.

Falls du jedoch in dich gehst und genau überprüfst, warum du dieses oder jenes nicht erreichen kannst, wird es dir nicht schwerfallen, die wahre Ursache zu finden. Du wirst dann feststellen, dass dein Ziel nur außerhalb deiner Bequemlichkeitszone zu erreichen ist.

Es sind die durch unser Denken ausgelösten Ängste, die uns einschränken und uns davon abhalten unseren wahren Weg zu gehen.

Diese Ängste behindern unsere Selbstentwicklung.

Erst wenn wir diese selbst auferlegten Beschränkungen durchbrechen, haben wir die Möglichkeit uns zu entfalten, und können unser wahres Potenzial leben.

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