Was ist Meditation und wie kann man meditieren lernen?

Was ist Meditation?

Meditieren ist bekanntlich gesund und stärkt Körper und Geist und es gibt einfache Formen der Meditation die leicht zu praktizieren sind. Doch was ist Meditation eigentlich? Welche Wirkung hat Meditation auf den Körper? Und wie kann man meditieren lernen? Hier findest du einige Basisinformationen zum Thema Meditation.

 

 

Meditation ist der Grundbegriff für unterschiedliche mentale Trainingsmethoden.

Mit Meditation kannst du deine psychische und körperliche Gesundheit verbessern und deine geistigen Fähigkeiten steigern.

Einige dieser Techniken sind sehr einfach, sodass sie aus einem Buch oder anhand einer Beschreibung leicht erlernbar sind, andere Formen der Meditation wiederum erfordern die Anleitung durch einen qualifizierten Meditationslehrer.

Was ist Meditation?

Die meisten Techniken, die man als Meditation bezeichnet, umfassen folgende Komponenten:

  • Du sitzt oder liegst in einer entspannten Position.
  • Du atmest regelmäßig. Du atmest tief und ruhig, um genügend Sauerstoff aufzunehmen. Wenn du ausatmest, entspannen sich deine Muskeln, sodass deine Lungen sich gut entleeren. Dies geschieht alles ohne jegliche Anstrengung und Anspannung.
  • Du hörst auf, über alltägliche Probleme und Angelegenheiten nachzudenken.
  • Du fokussierst deine Gedanken auf einen Klang, ein beliebiges Wort, dass du wiederholst, auf ein Bild, irgendeinem abstrakten Begriff oder einem Gefühl. Deine ganze Aufmerksamkeit sollte auf das von dir gewählte Medium gerichtet sein.
  • Sollten sich einige fremde Gedanken einschleichen, so lasse einfach diese fremden Gedanken vorbeiziehen und kehre zurück zum Objekt der Meditation.

Die einzelnen Meditationstechniken unterscheiden sich hinsichtlich des Grads der Konzentration. Bei einigen Techniken ist die Fokussierung auf das Objekt, so intensiv, dass überhaupt erst gar keine fremden und störenden Gedanken aufkommen können.

Bei anderen Techniken ist die Fokussierung dagegen nicht so intensiv, sodass fremde Gedanken leichter auftauchen.

Wenn diese fremden Gedanken aufkommen, lässt man diese einfach vorbeiziehen und kehrt ganz entspannt zur reinen Meditation zurück.

Heraufziehende Gedanken, können oft längst Vergessenes, Verdrängtes oder Unterdrücktes aus der Vergangenheit zutage bringen, und ermöglichen dir, verborgene Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen.

Diese Wiederentdeckung hat einen psychotherapeutischen Effekt.

DIE AUSWIRKUNGEN DER MEDITATION

Meditation wirkt sich folgendermaßen aus:

  • Meditation verschafft dir Ruhe, Erholung und Gelassenheit.
  • Du lernst, dich zu entspannen.
  • Du lernst, dich besser zu konzentrieren und kannst dadurch Probleme leichter angehen.
  • Meditation hat eine positive Wirkung auf den Blutdruck.
  • Meditation wirkt positiv auf innere Prozesse im Körper, wie den Kreislauf, die Atmung und die Verdauung.
  • Regelmäßiges meditieren hat einen psychotherapeutischen Effekt.
  • Regelmäßiges meditieren stärkt das Immunsystem.
  • Meditation hat in der Regel eine wohltuende ganzheitliche Wirkung auf Körper und Geist.

Der Unterschied zwischen Hypnose und Meditation

Hypnose hat einige der gleichen entspannenden und psychotherapeutischen Effekte wie Meditation.

Allerdings besitzt du, wenn du meditierst, selbst die Kontrolle über dich; bei der Hypnose stehst du unter dem Einfluss einer anderen Person oder irgendeiner mechanischen Vorrichtung. Außerdem hat Hypnose keinen Trainingseffekt auf deine Konzentrationsfähigkeit.

Eine einfache Form der Meditation

Hier ist eine einfache Meditationsform:

  • Setze dich in bequemer Haltung auf einem gewöhnlichen Stuhl.
  • Entspanne deine Muskeln so gut du kannst.
  • Denke an nichts, oder versuche es zumindest, an nichts zu denken.
  • Atme aus, entspanne alle Muskeln deines Atemapparates.
  • Wiederhole Folgendes etwa 10 – 20 Minuten lang:

    – Atme so tief ein, dass du das Gefühl hast genug Sauerstoff zu bekommen.
    – Atme aus, entspanne deinen Brustkorb und dein Zwerchfell vollständig. Versuche nur aus dem Bauch heraus zu atmen (Bauchatmung).

    – Jedes Mal, wenn du ausatmest, denke dir dabei das Wort „Eins“ oder ein anderes einfaches Wort.

    Du solltest das Wort so verinnerlichen, dass du es in dir hörst, aber vermeiden dieses Wort auszusprechen.

  • Falls fremde Gedanken aufkommen, lasse einfach ganz entspannt diese Gedanken vorüberziehen und fokussiere dich auf die Atmung und das Wort, das du in deinen Gedanken wiederholst.

Im weiteren Verlauf der Meditation sollte sich dein Körper und Geist immer entspannter fühlen, du solltest besser und freier atmen können, und das Gefühl verspüren, dass die Durchblutung im ganzen Körper effizienter wird.

Du kannst feststellen, wie sich nach und nach ein wohltuendes Gefühl der Ruhe und Gelassenheit ausbreitet.

DIE AUSWIRKUNGEN DER MEDITATION AUF KRANKHEITEN

Wie jede Art von Training kann auch Meditation, wenn sie übertrieben angewandt wird, zu Müdigkeit und Erschöpfung führen.

Deshalb sollte man nicht so lange oder so konzentriert meditieren, dass man sich danach erschöpft oder geistig entleert fühlt.

Meditation kann manchmal für Patienten mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen, Epilepsiepatienten oder Menschen mit Herzproblemen problematisch sein. Andererseits könnte Meditation einen unterstützenden Beitrag gerade bei der Behandlung dieser und auch zahlreicher anderer Erkrankungen leisten.

Menschen, die unter solchen Krankheiten leiden, sollten bevor sie mit Mediation beginnen, abklären, wie sich die verschiedenen Arten der Meditation in ihrem individuellen Fall eventuell auswirken können, und vorsichtig damit anfangen. Dabei ist es ratsam, Meditation unter Anleitung von einem erfahrenen Lehrer, Psychologen oder anderem Gesundheitsexperten zu lernen, um diese Entspannungsmethode als Therapie-Bestandteil zur Behandlung der aktuellen Krankheit zu praktizieren.

Alle nötigen Informationen, die du brauchst, um mit Meditation zu beginnen, findest du in erstklassigen Meditations-Ratgebern.

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